Der schnellste Weg zu gutem Golf
28.07.2020

Covid-19 hat in vielen Berufen zu massiven Veränderungen geführt, mitunter auch die Digitalisierung rasant vorangetrieben. Dass die technologischen Fortschritte massgeblichen Einfluss auf die eigene Arbeit und das Berufsbild haben, erlebten Teaching Professionals bereits vor dem Lockdown. In den vergangenen beiden Jahrzehnten haben technische Tools auf der Driving Range Einzug gehalten. Was zur Jahrtausendwende mit handlichen Video-Kameras und einem TV-Bildschirm begonnen hatte, entwickelte sich in den letzten Jahren rasant weiter. Gefilmt wird heute mit dem Smartphone oder dem Tablet, für eine schnelle Erstanalyse gibt’s entsprechende Apps. Launch-Monitore wie Trackman und FlightScope gehören in Golf Academys inzwischen zur Standard-Austattung. «Der Golfschwung ist ‚vermessbar‘ geworden, wir können jede Phase des Schwungs mit modernsten Technik-Tools erfassen, messen und analysieren», sagt Swiss-PGA-Präsident Keith Marriott. Er denke dabei auch an die grossartigen Möglichkeiten, die BodiTrak biete.

Boditrak 01

Boditrak

«Unser Berufsbild und vor allem die Art, wie Golfunterricht erteilt wird, haben sich in den vergangenen zwei oder zweieinhalb Jahrzehnten massiv verändert», räumt Marriott ein. Die Technik-Tools, mit denen gearbeitet wird, seien aber nur ein Teil dieser Veränderung. «Einen grossen Einfluss hat auch das Internet», weiss Marriott. Waren es vor zwei, drei Jahrzehnten noch Fachzeitschriften gewesen, die Beiträge zu Golf-Übungen der Pros publizierten und die Amateurgolfer dadurch zu entsprechenden Übungen auf der Range motivierten, übernehmen diese Aufgabe mittlerweile Videofilme auf Internet-Portalen und Social Media. «Was man bei diesen Videos aber nie vergessen sollte: jeder Golfer hat seinen individuellen Schwung, der auf den jeweiligen körperlichen Voraussetzungen basiert», sagt Marriott. Eine zierliche Golferin wird den Ball nie so kraftvoll schlagen können wie Jon Rahm, und selbst der ambitionierteste Senior ist nicht (mehr) so gelenkig wie Rory McIlroy. Nachmachen bzw. Kopieren ist nur bedingt möglich. Und auch nur bedingt sinnvoll.

«Der schnellste und günstigste Weg Golf zu lernen, sind Stunden beim Pro», sagt Marriott. Denn: «Golfspielen kann man mit Google nicht lernen. Die richtigen Tipps für den eigenen Schwung kann nur ein Mensch geben – ein Pro mit geschultem Auge, der anhand des Körperbaus die physikalischen Möglichkeiten erkennt.» Der Präsident der Swiss PGA räumt aber ein, dass sich durch den technologischen Fortschritt auch die Art, wie Golflehrer und Schüler miteinander kommunizieren, verändert und weiterentwickelt hat. «Es sind längst nicht mehr nur die Tour Professionals, die ihre Schwungvideos zu ihren Coaches nach Hause schicken und so an ihrem Schwung feilen. Auch Amateure nutzen die Möglichkeiten, die die moderne Technik bietet», erklärt Marriott. Das gilt auch für Teaching Professionals. Marriott selbst hat während des Lockdowns Videos mit «at home»-Schwungübungen gepostet; «das Feedback darauf war zahlreich und positiv».

Flight scope

FlightScope

Auch punkto Fitness hat sich in den letzten Jahren einiges getan. «Es besteht im gesamten Golfsport ein Trend hin zu einer generell gesteigerten Fitness. Dazu kommt gerade in so schwierigen Zeiten wie diesen ein verstärktes Augenmerk auf Gesundheitsthemen», sagt Keith Marriott. Für Club Professionals heisse das, den Mitgliedern auch bei Fragen zu Fitnessübungen mit fachmännischem Rat zur Seite zu stehen. In Grossbritannien werde aufgrund der jüngsten Entwicklungen das jahrzehntelang verschmähte Modell des Country Clubs nach us-amerikanischem Vorbild nun plötzlich populär.

Generell glaubt Mariott, dass Pros hinsichtlich Gesundheit eine nicht zu unterschätzende Aufgabe zufällt: «Die Covid-19-Krise hat bei den Menschen Spuren hinterlassen, auch bei der psychischen Gesundheit. Golf ist ein Sport, der in der freien Natur betrieben wird, und der einen dazu zwingt, die Alltagssorgen für vier Stunden auszublenden», so Marriott. In diesem Sinne würden Club Professionals eine wichtige Rolle übernehmen Menschen für Golf zu begeistern, sie auf den Platz zu bringen und in die Clubs zu integrieren.

In welche Richtung sich das Berufsbild des Club Professionals in Zukunft weiterentwickeln wird, kann Marriott derzeit nur vermuten. Er glaubt, dass die Professionals wieder verstärkt ins Clubgeschehen integriert werden. Dies nicht zuletzt aufgrund der gesellschaftlichen Gesamtentwicklung, Gesundheit und Bewegung stärker zu gewichten. «Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich vermehrt ausgebildete Teaching Pros in Richtung Golfmanagement weiterbilden. Trotz der vielen Technologie, die in den Sekretariaten zur Anwendung gelangt, ist das fundierte Golfwissen des Clubmanager ein grosses Plus für einen Club.» Marriott ist überzeugt, dass Teaching Pros die Grundlagen für einen solchen Job mitbringen: «Viele erfolgreiche Club Professionals sind in der Regel charismatische, kommunikative Persönlichkeiten mit Organisationstalent.» Und sie würden verstehen, worum es in einem Golfclub in erster Linie geht: um den Golfer!

Trackman

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