PGA Merchandise Show 2017

22.02.2017

Jedes Jahr im Januar blickt die Golf-Welt nach Florida. Wenn in Orlando die PGA Merchandise Show über die Bühne geht, steht nicht nur die neueste Hardware für Golferinnen und Golfer aller Stärkeklassen im Fokus, es geht im Süden der USA auch um wertvolle Erkenntnisse im Teaching- und Coaching-Bereich. 

«Die Show in Orlando ist ein erstklassiger Ort zum Netzwerken und von den besten Lehrern und Coaches zu lernen», sagt Russell Warner, Weiterbildungsverantwortlicher der Swiss PGA, der im Januar in Orlando gewesen ist. 

Trends, Teachers, Talks

«Die PGA Merchandise Show in Orlando ist für jeden, der im Golfbereich arbeitet, sehenswert», sagt Russell Warner. Sie sei die beste Networking-Plattform der Branche – «und egal, zu welchem Thema man eine Information sucht, in Orlando wird man fündig». Für den Weiterbildungsverantwortlichen der Swiss PGA ging es in Florida weniger darum, die jüngsten Entwicklungen im Hardware-Bereich zu sichten, als sich vielmehr bei der Teaching & Coaching Conference in seinem Spezialgebiet auf den aktuellsten Stand der Dinge zu bringen. 

«Spannend war ein Putting-Workshop, in dem zwei komplett unterschiedliche Lehrmethoden gezeigt haben – viele Wege führen zum Ziel. Der Beweis dafür, dass es nicht DEN Schwung gibt, sondern der Schwung zum Spieler passen muss.» 

Hardware-Trend: Technologie wird «bezahlbar»

Moderner Golfunterricht nutzt technologische Errungenschaften; Videoanalyse ist längst Standard, ob Trackman und ähnliche Tools zum Einsatz kommen, hängt häufig von den finanziellen Gegebenheiten ab. «Bei der PGA Merchandise Show 2017 war ein Trend zu günstigeren Varianten teurer Technologie-Tools erkennbar», sagt Warner. 

Zukunftsweisend sind Software-Entwicklungen für den Einsatz in Verbindung mit Smartphones. «Sensoren am Schläger liefern objektivere Informationen über jeden Schlag auf dem Platz, als die Schilderung des Spielers», sagt Warner. Entscheidend bleibt, dass die Daten richtig interpretiert werden. Ohne Pro geht‘s nicht! 

Swiss PGA setzt weiterhin auf grosse Namen

Warner besuchte in Orlando verschiedene Panels mit bekannten Coaches, die ihre Erfahrung beim Training von Amateuren mit den Messebesuchern teilten. «Highlights waren die Live-Lessons mit Brandt Snedekers Coach Todd Anderson und Fitness-Trainer Randy Miles sowie die Ausführungen von Cameron McCormick, der im März zum Swiss PGA Junior Golf Summit in die Schweiz kommt», sagt Warner. 

Die Swiss PGA sei in Sachen Aus- und Weiterbildung definitiv auf dem richtigen Weg: «Wir wollen auch in Zukunft mit Referenten von Top-Niveau und grossen Namen der Teaching- und Coaching-Szene arbeiten.» Allerdings liessen sich Coaches, die mit Tourspielern arbeiteten, nur relativ kurzfristig verpflichten. «Sie geben Seminare, wenn ihre Schützlinge pausieren», weiss Warner. 

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