Caroline Rominger - mit konsequenter Strategie zurück zum Erfolg

17.07.2017

Nach einer an Erfolgen armen Saison 2016 und dem verpassten Olympia-Traum war das Ziel für Caroline Rominger klar: «Nochmals voll angreifen!» 

Caroline erspielte sich 2015 am Qualifikations-Finale als beste Schweizerin das volle Spielrecht auf der europäischen Frauen-Tour (LET) 2016, doch tatsächlich qualifiziert war sie nur für fünf Turniere. Sie kam kein einziges Mal ins Preisgeld, musste sich mit gut 3000 Euro auf der zweitklassigen LET-Access-Tour begnügen und zog die sportlichen und finanziellen Konsequenzen: Sie verzichtete dauf die Teilnahme am finalen Qualifikations-Turnier, weil sie sich da wieder nur für ein paar wenige LET-Turniere hätte qualifizieren können. Die ersten fünf der LET-Access-Tour hingegen, für die sie spielberechtigt ist, kommen in eine bessere Kategorie. 

Diesen Weg hat sie 2017 einschlagen – auch aus finanziellen Gründen: Die Reise- und Hotelspesen auf der grossen Tour sind ihr einfach zu teuer. Und auf der grossen Tour ist ein Caddy zwar nicht obligatorisch, aber trotzdem unerlässlich, was zusätzliche Ausgaben von rund 700 Euro pro Turnierwoche ergibt.

Die bisherigen Resultate an der LET Access 2017 geben ihr Recht. Sie klassierte sich bereits zum sechsten Mal im Preisgeld. Ihr bisher bestes Resultat hat sie sich nun mit einem geteilten 5. Platz am Ribeira Sacra Ladies Open in Spanien erspielt. Mit einer soliden Performance (68/67/71) klassierte sie sich nur 2 Schläge hinter der Siegerin Emma Goddard (England). 

Weiter so!

Ribeira Sacra Patrimonio De La Humanidad International Ladies Open 2017 - Final Results

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